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Dance in Education - Tanz in der Schule

Für Lina do Carmo ist “Dance in Education” ein besonderes Anliegen. Die Überzeugung, dass Tanz die Menschen verändern und stärker machen kann, motiviert sie dazu, ihre Erfahrungen weiter zu geben.

Lina versucht den Schülern zu vermitteln, dass sie selbst Schöpfer sind. Sie sollen die vielen Klischees über sich und andere, die ihnen beispielsweise das Fernsehen anbietet, einfach vergessen.

Neben Spaß und Freude sind es drei Dinge, die die Erfahrung mit Tanz verbessern kann:

  • Konzentrationsleistung (auf sich selbst konzentrieren)
  • Präsenz (innere und äußere Ruhe bewahren)
  • Selbstkontrolle (der Instinkt, das Herz und der Geist im Gleichgewicht)

Ab dann kann man bewusst Energie in Bewegung erleben.

So lernen wir durch den Tanz, Körper, Emotionen und Intellekt besser wahrzunehmen sowie Harmonie im Sozialverhalten und seelische Zufriedenheit zu erreichen.

Kinder sind vollständige Seelen in kleinen Körpern – wie ein Baum, der schon alles zum Leben besitzt. Sie brauchen nur noch die richtige Ehrfahrung und klare Struktur, um den reellen Wert ihres wahren „Ichs“ im täglichen Leben zu entdecken und aus ihrer eigenen Wissensquelle zu schöpfen.

Methodik:
Wir sind in der neuen Zeit, in der Tanz den Kern seiner Bedeutung in unserer Gesellschaft wiederfindet. Lina do Carmos Tanzmethode ist eng mit dem Bedürfnis unserer Zeit verbunden: sie schlägt vor, etwas vom Wesentlichen, Energetischen und Fließenden durch die Ästhetik der Bewegung zu erleben. Sie arbeitet gerne in Partnerschaft bei diversen Projekten.

Im Tanzunterricht oder durch choreographische Erfahrung sehe ich die Kinder als selbständige Persönlichkeiten. Sie werden bedingungslos behandelt und angenommen. Es ist wichtig, ihnen mit Respekt, Achtung und Verantwortlichkeit zu begegnen. Das sind wichtige Regeln für ein konstruktives und friedliches Miteinander und für einen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt.

Lina vergleicht ihre Arbeit gern mit der in einem Labor: Die Kinder lernen, sich selbst ernst zu nehmen und zu erforschen. Künstlerischer Tanz ist deswegen so gut dazu geeignet, weil er nicht nur den Körper, sondern auch den Menschen ganzheitlich berührt und in Verbindung mit sich selber bringt. Kinder spüren ganz intuitiv, was in ihnen vor sich geht. Sie haben lebendige Antennen. Wir begeben uns sozusagen in ein Tanzlabor und erforschen uns selbst.

Ich habe immer versucht, den Tanz mit anderen Dingen zu verbinden, weil ich finde, dass dies den Tanz bereichert….

Mit Kindern mit Migrationshintergrund arbeite ich gern, denn diese haben einen stärkeren Durst, sich zu zeigen und zu üben. Diese Kinder haben so viel Energie, es ist für sie eine tolle Chance, einmal privilegiert zu sein, das tut ihnen unheimlich gut! Für mich ist das eine Möglichkeit, ihren Umwandlungsprozess in kreativen Sinne mit einzubeziehen.

Erleben des Prozesses: Wenn ein Mensch “etwas” nicht erlebt, verpasst er es!

Seit ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite, war das der große Wandel in meiner Position als Künstlerin: Ich bin total losgelöst von meinem Ego. Ich denke, das ist die einzige Möglichkeit, durch die man wirklich die Mission erreicht. Jedes Projekt lehrt mich etwas!

Presseartikel

Infodienst - Eigene Lebenserfahrung gefragt

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